IDEE + KONZEPT SCHWERPUNKT + VERLAUF FINALE FILMROLLE RÉSUMÉ BETEILIGTE

„Wiedersehen mit alten Freunden“

Schwerpunkte und Verlauf des Projektes

Eine weitere Besonderheit war die Herangehensweise in Bezug auf die zu „bearbeitenden“ Exponate. Wäre doch zu erwarten, dass das Studium vor Originalen zunächst die Ausgangssituation für das weitere Projekt sein würde. Statt dessen kannten die Beteiligten die Arbeiten zunächst nur aus Katalogen und im Vorfeld verteilten Foto-CDs, um Verlauf des Projektes die Neugierde auf die Originale zu wecken und forcieren. Geplant und erhofft war, den Beteiligten nach wochenlanger Beschäftigung mit einem Werk schließlich ein gewisses „Aha-Erlebnis“ vor Ort vermitteln zu können.

Zunächst bildete eine Input-Veranstaltung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen, der zentralen Lehrerfortbildungsstätte in Bayern, den Auftakt. Die am Projekt interessierten Lehrkräfte machten sich mit Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung vertraut. Im Heimreisegepäck: das oben erwähnte Material zu Werken aus dem Würzburger Kulturspeicher. Damit wurde „zu Hause“ an den Schulen in der Folgezeit gearbeitet. Sei es als Klassenprojekt im Kunstunterricht, in Form von Neigungsgruppen oder durch einzelne besonders aktive Schülerinnen und Schülern quasi neben oder zum regulären Unterricht sollte die Hausaufgabe bewerkstelligt werden, aus oder mit einem frei gewählten Original eine Sequenz an Bildvariationen zu entwickeln – auf der Basis der gemeinsam erlernten Bildbearbeitungssoftware.

Unsinnig wäre es anzunehmen, bereits im Vorfeld einen normativen Katalog an späteren Lösungsmöglichkeiten anbieten zu können. Trotz der zwei angelegten Filter, nämlich der Festlegung auf die Technik der Bildbearbeitung und die der Einschränkung der Wahlmöglichkeit auf Exponate des Kulturspeichers, entwickeln sich dabei zwangsläufig Einzelprojekte, die je nach Einflussgrößen – hier wäre zu nennen: unterschiedliche Lehrerpersönlichkeit; die Frage, ob der Unterricht mehr prozess- oder mehr produktorientiert zu gestalten sei; die Unterschiedlichkeit der einzelnen Schülergruppen und deren Alter - entsprechend unterschiedlich entworfen und modifiziert werden müssen.

Da freilich erfahrungsgemäß immer wieder vor allem technische wie gestalterische Problemstellungen auftauchen, war eine weitere Begleitung der beteiligten Lehrkräfte eminent wichtig: So wurden einzelne weitere Bausteine auf Ebene der Regionalen Lehrerfortbildung Unterfranken (RLFB) angeboten, um in der Praxis auftretende Fragen und Probleme aufzufangen.

Ton, Bild, Sprache und Text – Elemente filmischer Arbeit - sind mittlerweile an einem Gerät zu bearbeiten

... beste Vorraussetzungen also um als Einzelner, gemeinsam in kleinen Teams oder aber mit verteilten Aufgaben als Netzwerk zu arbeiten.

Externe, mobile Festplatten sichern den Stand der Dinge und lassen die nächste Gruppe nahtlos weiter gestalten!

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