IDEE + KONZEPT SCHWERPUNKT + VERLAUF FINALE FILMROLLE RÉSUMÉ BETEILIGTE

Häppchenweise Brot und Filme

Schlussveranstaltung und Präsentation der Beiträge

Das große Finale im Kulturspeicher war als Matinee am 8. April 2005 mit Frühstück und Präsentation der Produkte geplant. Neben dem gegenseitigen „Beschnuppern“ der angereisten Schülergruppen – diese sahen sich ja das erste Mal - wurde vor allem aber das „Wiedersehen mit alten Freunden“ inszeniert: Kleine Suchspiele lockten die Jugendlichen je nach Alter und Schultyp auf die Fährte, um schließlich ihr Bild zu entdecken.
Zuvor jedoch hatte eine gemeinsame Präsentation der entstandenen Arbeiten und vor allem deren Besprechung deutlich gemacht, wie unterschiedlich doch Bilder wahr genommen und damit interpretiert werden können. So warfen doch die meisten Gruppen auch noch mindestens ein Auge auf die ausgewählten Originale der anderen Jugendlichen...

Beim Mittagessen a la „suppige Farbtöpfe und farbige Brotanstriche“ konnte dann noch einmal heftig verglichen untereinander und ohne Lehrer verglichen werden. Verwendete Software und Hardware, unterschiedliche Formen interner Schulorganisation, Bilder-Vorlieben und vieles mehr kamen dabei nicht nur in der Mittagspause zur Sprache. Auch die voran gegangene Präsentation und intensive Besprechung der Projektbeiträge fand in kleinen Gruppen und zahlreichen persönlichen Gesprächen immer wieder ihre Fortsetzung.

Und spätestens nach der kurzen Führung, dem „Blind Date“ in der Sammlung „Konkreter Kunst“ war jedem klar, wieso die roten, gelben und grünen Suppen in runden Töpfen und das leckere, ebenfalls farbige Fingerfood in eckigen Schälchen aufgetischt wurde. Farbige Quadrate und Kreise fanden sich auf Leinwänden aber auch als bereits bewegte Objekte aus der Sammlung Peter Ruppert wieder und ließen so manchen Schüler schon erste witzige Filmplots ersinnen.

In einem kleinen gemeinsamen Workshop „aus der Trickbox“ wurden dann mittels eines einfachen Trickfilm-Programmes die Exponate der Moderne wirklich zu „bewegten Bildern“ animiert – spätestens jetzt fühlte sich jeder zum Haus und dem Raum der Museumspädagogik zugehörig.

Am Ende des Tages - und des einjährigen Projektes – befanden sich schließlich im Heimreisegepäck nicht nur Kunstbücher für die Schulbibliothek: diesen folgte am Ende der Sommerferien eine Sampler-DVD mit den Filmen, welche im Laufe des gemeinsamen Projektes von Schülern und Lehrern entstanden sind - Erinnerungsfotos inbegriffen.

Ein „fränkisches Nachspiel“ hatte das Ganze jedoch noch: Am 17. Juli 2005 traf sich in den Räumen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg eine Runde weiterer Partner aus Museum und Schule, um die abschließende Präsentation des bayernweiten Projektes Schule@Museum feiern. In dessen weiter gespannten Rahmen konnte der BILDERSTURM realisiert und eben dort auch mit großem Anklang vorstellt werden.

Das Reden über Bilder will ebenso geübt und erlernt sein, wie das Gestalten selbst – Besprechungen in kleinen und größeren Gruppen können daher moderiert oder informell erfolgen.

Von einer Praktikantin und Studentin der hiesigen Universität mit Elan vorbereitet, wurde der Museumstag um Anklänge der „Eat Art“ bereichert. Gestärkt mit einer “Palette an farbigen Semmeln und Suppen” ...

... gab es im Anschluss an eine Kurzführung vom Realismus in die Moderne: Konkrete Kunst im Kulturspeicher fand sich nicht nur auf den Leinwänden sondern auch in den Töpfen wieder!

Teamarbeit auch bei der Recherche über das bearbeitete Bild: beim „Wiedersehen mit alten Bekannten“.

schule @ museum schule @ museum KONTAKT